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Beschaffung bezeichnet alle Tätigkeiten, die darauf abzielen, einem Unternehmen die Güter zur Verfügung zu stellen, die es benötigt, aber nicht selbst erzeugt. Zu den Beschaff ungsobjekten zählen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Halb- und Fertigfabrikate sowie Betriebsmittel, Anlagen und Dienstleistungen. Ziel ist dabei die Bereitstellung dieser Vorleistungen in der erforderlichen Art, Menge und Qualität sowie zur rechten Zeit, am richtigen Ort und zum richtigen Preis.
Das Institut für Beschaffung (IFB) bündelt alle wissenschaftlichen Aktivitäten des Volkswagen Konzerns im Bereich Beschaffung. Zu den Aufgaben zählen insbesondere der Transfer von akademischem Wissen in den Volkswagen Konzern, die Koordination des Doktorandenprogramms für den Bereich Beschaffung sowie die Entwicklung wissenschaftlich-fachlicher Qualifizierungsangebote.
Aktuelle Megatrends wie die zunehmende Globalisierung, die Verknappung von natürlichen Ressourcen oder das wachsende ökologische Bewusstsein erfordern eine konsequente strategische Ausrichtung der Beschaff ung. Vor diesem Hintergrund ergeben sich die folgenden priorisierten Forschungsfelder des IFB: - Gestaltung von OEM-Lieferantenbeziehungen - Management von Risiken - Stabilität in globalen Wertschöpfungsketten - Nachhaltigkeit und Verantwortung - Kompetenzmanagement in der Beschaffung
Im Rahmen der über das IFB laufenden Forschungsarbeiten werden aktuelle Problemstellungen in der Beschaffung aus wissenschaftlich-theoretischer Perspektive analysiert und konkrete Lösungsansätze erarbeitet. Diese Vorgehensweise gewährleistet eine an den jeweils aktuellen Rahmenbedingungen ausgerichtete Weiterentwicklung der Strategien, Methoden und Instrumente der Beschaffung des Konzerns. Vorrangiger wissenschaftlicher Kompetenzpartner ist hierbei das Betriebswirtschaftliche Institut (BWI) der Universität Stuttgart.
Im Bereich der Lehre bietet das IFB Weiterbildungsprogramme, Konferenzen und Vorträge zu beschaffungsrelevanten Themenstellungen im Kontext der oben genannten Forschungsfelder an. Kompetenzpartner in der Lehre ist primär die Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften. |
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